Zweites studentisches Symposium

„Kunst und Politik in der Geschichte“

Willkommen auf der Internetpräsenz des studentischen Symposiums „Kunst und Politik in der Geschichte“.

Hier erhalten Referierende, Zuhörerende und Interessierte Informationen über das am 9. und 10. März stattfindende Symposium.

Als Studierende stehen wir alle regelmäßig beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit vor der Frage: Wofür die Mühe? Auch wenn das Ergebnis umwerfend war, die Dozenten/innen und Korrekturleser/innen begeistert: Die Arbeit landet meistens in der nächsten Schublade, in der sie verschwindet.

Im Rahmen des zweiten studentischen Symposiums mit dem diesjährigen Thema „Kunst und Politik in der Geschichte“ möchten wir, Studierende der Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen, solchen Arbeiten ein Forum bieten. Studierende sollen die Möglichkeit bekommen, die von ihnen nach wissenschaftlichen Standards erarbeiteten Themen zu präsentieren und zu diskutieren. Dabei hoffen wir natürlich am Rande des Symposiums auf regen Austausch von Studierenden aus verschiedenen Hochschulen.

Schon seit frühester Zeit standen Kunst und Politik in Wechselwirkung zueinander: Die Politik benutzte das Ästhetische als Medium ihrer Repräsentation. Die Kunst als Kommunikationsmittel wurde durch diesen Einfluss geformt, gefördert, neu definiert, aber auch unterdrückt, missbraucht oder verboten. Sie wehrte sich einerseits gegen diese Instrumentalisierung, andererseits agierte sie auch aus eigener Initiative gegen die Politik. Jede Epoche schuf und prägte ihre eigene Kunst – und die an der Entstehung beteiligten, politischen und gesellschaftlichen Einflüsse traten im künstlerischen Endprodukt wieder auf. Letztlich ist Kunst zwar nicht immer politisch motiviert, kann aber politisch interpretiert werden.

Damit spannt das Thema „Kunst und Politik in der Geschichte“ einen breiten Rahmen auf. Arbeiten jeder Epoche oder Region können sich in verschiedensten Bereichen bewegen.

Das Symposium wird am 9./10. März 2012 in der Universität Bremen stattfinden. Neben den Vorträgen wird es außerdem ein kulturelles Begleitprogramm geben. Teilnehmer, die eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, werden bei Studierenden der Universität Bremen untergebracht. Außerdem wird Verpflegung für den Symposiumszeitraum angeboten.